Heute war Feiertag in Kanada. Der Remembrance Day ist dazu da, an die verstorbenen und immer noch dienenden Soldaten zu erinnern. Ein meiner Meinung nach zweischneidiger Tag. Zum einen ist es schon ehrbar den Soldaten, die ihr Leben für ihr Vaterland geben zu gedenken. Zum anderen erinnert es aber auch daran, dass dies ein Land im Krieg ist, auch wenn man dies im Alltagsleben nicht bemerken mag. Und so darf man nicht vergessen, dass nicht nur kanadische Soldaten sondern vielleicht auch Zivilisten oder Unschuldige ums Leben kommen, denn Krieg ist und bleibt ein politisches Instrument. Und somit ist es meiner Meinung nach auch verzichtbar, denn Gewalt ist keine Lösung.
In Deutschland sind wir auch nicht viel besser, wir tragen auch unseren Teil in diesem Krieg in Afganisthan bei. Und wie man es vielleicht bemerkt bin ich kein Freund von Krieg, aber ich glaube ich schweife ab.
Aufjedenfall soll den Soldaten gedacht werden und so fand eine Zeremonie am Paarlaamentsgebäude statt. 21 Geschütze wurden zum Gedänken abgefeuert und eine kleine Rede gehalten.
Die Geschütze sind schon nicht ohne, sogar von mehreren Metern Abstand kann man die Erschütterung spüren und der laute Knall lässt einen zusammenzucken. Der Qualm der dabei entsteht riecht, als wäre man mitten in Sylvester. Zwischen den Schüssen werden immer wieder Gedichte und Anekdoten vorgelesen.
Es ist nicht unbedingt ein fröhlicher Tag und das sieht man einigen Menschen auch an. Ich konnte einigen zuhören, wie sie über ihre Erfahrungen mit dem Krieg sprachen oder welche Dinge ihre Kinder erlebt hatten. Viele Tragen die "Poppies" als Zeichen ihrer Anteilnahme. Das ist, sofern ich es richtig im Gedächtnis habe, Klaschmohn, der auf den Gräbern der gefallenen Soldaten in Europa wuchs und somit zum Symbol des heutigen Tages wurdes.
Am Abend fragte mich Adam ob ich Lust hätte mit ihm einen trinken zu gehen. Adam ist Student an der Concordia und war ein paar mal in Deutschland und spricht ziemlich gutes Deutsch, wie ich sagen muss. Also machten wir uns auf zur Whyte Avenue, scheint wohl eine "Party-Meile" hier zu sein. Im Pub angekommen erklärt uns die Bedienung was alles auf der Karte steht und so stolper ich über den Begriff Poutine. Ein typisches kanadisches Gericht mit Kartoffelstreifen, Käse und eine Art Jägersoße. Dieses kanadische Volksgericht kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen und dazu gibts noch ein leckeres kanadisches Bier. Also es hätte echt schlimmer kommen können. Mit Adam unterhalte ich mich über Gott und die Welt und er ist echt in Ordnung. Zur Zeit sind von der Zeremonie noch viele Soldaten unterwegs und so schnappt einer von ihnen auf das wir deutsch reden und er gesellt sich zu uns. Er ist frisch aus Afganisthan raus und hat sich ein zweites mal freiwillig gemeldet. Man bemerkt bei den Gesprächen schon, dass der Krieg psychisch eine große Belastung ist. Er erzählt und wie er seinen besten Freund verloren hat und welche teilweise schrecklichen Zustände im Kriegsgebiet herrschen. Ich schätze mal der Alkohol hat seine Zunge ein bisschen gelockert, aber er beschreibt ein schreckliches Bild und in dem Moment wird mir klar wie froh ich doch sein kann nicht dienen zu müssen und in den Krieg gehen zu müssen. Aufjedenfall war der Soldat auch mal urlaubsmäßig in Deutschland und vorallem das Oktoberfest und die deutschen Schnitzel scheinen es ihm angetan zu haben. Nach einer Weile verabschiedet er sich und begibt sich auf die Suche nach seinen Kollegen, die schon eine Weile das Lokal verlassen haben. Adam und ich bleiben noch ein bisschen und tauschen uns über Kanada und Deutschland aus.
Um auf die Frage eines Kollegen zurück zu kommen, die Bedinung sah nicht schlecht aus, also es gibt auch echt hübsche Medelz hier.
Bei dem ganzen Reden vergessen wir glatt die Zeit und so langsam macht der Pub auch zu, da die Bedinungen nach Hause wollen und kaum noch Gäste anwesend sind. Und so endet dieser nachdenklliche Tag in einer doch angenehmen Weise.
Donnerstag, 11. November 2010
Mittwoch, 10. November 2010
GTA Edmonton
Nein ich fange nicht an Autos zu knacken und durch die Gegend zu heizen, auch wenn das bestimmt lustig wäre ^^ Aber irgendwie komm ich mir wie in einem der GTA Spiele vor. Alleine in einer neuen Stadt, in der man sich von einem kleinen Tellerwäscher hoch zum Millionär aarbeiten muss. Naja ich denke mal soweit wird es nicht gehen, aber wir einen der Teile mal gespielt hat wird wahrscheinlich wissen was ich meine.
Man lernt die Gegend kennen, dreht ein paar Runden um den Block und alles ist neu und anders für einen. nach einiger Zeit lernt man weitere Protagonisten kennen und die Geschichte beginnt ihren Lauf.
Man lernt die Gegend kennen, dreht ein paar Runden um den Block und alles ist neu und anders für einen. nach einiger Zeit lernt man weitere Protagonisten kennen und die Geschichte beginnt ihren Lauf.
Dienstag, 9. November 2010
Edmonton at night
Als aller erstes möchte ich ein paar Fragen von meinen Kollegen beantworten, wie es hier in Kanada so ist:
-Das Wetter ist kalt und man merkt so langsam, dass das Jahr zu ende geht
-Das Essen ist, von dem was ich bis jetzt so mitbekommen hab, nicht schlecht aber nichts Besonderes
-Die Gegend is nunja wie eine Großstadt mit einigen Hochhäusern, einigen Läden und einigen Blocks, erinnert mich aber alles so an 80er ^^
-Mein Zimmer, bzw. das ganze Haus kann man den Bildern entnehmen ;)
-Die Medelz hier sehen teilweise echt nicht schlecht aus, vorallem einige Studentinnen, ansonsten aber eher alles normal
-Kanadisches Bier habe ich noch nicht getrunken, dass muss man hier in speziellen Läden holen und da hab ich noch keins von gefunden
-Das DSL ist nicht soo schnell, ich hab hier und an der Uni DSL 3000 oder sowas ähnliches
-Freies WiFi gabs am Flughafen, ansonsten kein Plan
-Hab hier bis jetzt nur Filterkaffee getrunken und der ist wie in Deutschland auch ^^
-Die Nahrungsmittelpreise sind schon ein bisschen extrem, man muss schon sehr genau suchen um Sachen zu finden, die weniger als einen Dollar kosten
-Und zu guter letzte: Ja ich vermisse meine Kollegen schon und freue mich drauf sie wiederzusehen, trotzdem finde ichs toll hier zu sein :)
An der Uni werde ich die nächsten Wochen damit beschäftigt sein einen Online-Shop einzurichten, mit dem Interessenten sich Materialien zur Vorbereitung auf den Kangaroo Math Contest bestellen können.
Leider wird es nach 17 Uhr oder 5:00 PM wie man hier sagen würde so langsam dunkel. Nichts dest trotz wollte ich noch zum Parlamentsgebäude und ein paar Fotos schießen. Doch ohne Stativ ist das keine so einfache Aufgabe wie man an den Bildern sehen kann. Kalt wird es auch, also nichts wie ab nach Hause.
-Das Wetter ist kalt und man merkt so langsam, dass das Jahr zu ende geht
-Das Essen ist, von dem was ich bis jetzt so mitbekommen hab, nicht schlecht aber nichts Besonderes
-Die Gegend is nunja wie eine Großstadt mit einigen Hochhäusern, einigen Läden und einigen Blocks, erinnert mich aber alles so an 80er ^^
-Mein Zimmer, bzw. das ganze Haus kann man den Bildern entnehmen ;)
-Die Medelz hier sehen teilweise echt nicht schlecht aus, vorallem einige Studentinnen, ansonsten aber eher alles normal
-Kanadisches Bier habe ich noch nicht getrunken, dass muss man hier in speziellen Läden holen und da hab ich noch keins von gefunden
-Das DSL ist nicht soo schnell, ich hab hier und an der Uni DSL 3000 oder sowas ähnliches
-Freies WiFi gabs am Flughafen, ansonsten kein Plan
-Hab hier bis jetzt nur Filterkaffee getrunken und der ist wie in Deutschland auch ^^
-Die Nahrungsmittelpreise sind schon ein bisschen extrem, man muss schon sehr genau suchen um Sachen zu finden, die weniger als einen Dollar kosten
-Und zu guter letzte: Ja ich vermisse meine Kollegen schon und freue mich drauf sie wiederzusehen, trotzdem finde ichs toll hier zu sein :)
An der Uni werde ich die nächsten Wochen damit beschäftigt sein einen Online-Shop einzurichten, mit dem Interessenten sich Materialien zur Vorbereitung auf den Kangaroo Math Contest bestellen können.
Leider wird es nach 17 Uhr oder 5:00 PM wie man hier sagen würde so langsam dunkel. Nichts dest trotz wollte ich noch zum Parlamentsgebäude und ein paar Fotos schießen. Doch ohne Stativ ist das keine so einfache Aufgabe wie man an den Bildern sehen kann. Kalt wird es auch, also nichts wie ab nach Hause.
Montag, 8. November 2010
Der erste Arbeitstag
Mein Schlafrhytmus scheint wohl noch ein bisschen durcheinander zu sein, anders kann ich es mir nich erklären, dass ich schon um 5 Uhr wach war. Naja da hab ich die Zeit genutzt noch ein bisschen im Internet zu surfen und gemütlich zu frühstücken.
Heute gings auf zur Concordia University of Alberta, aber zu erste brauchte ich noch ein Busticket. Also auf zur Jasper Avenue wo die Bushaltestelle ist, da wird sich schon irgendwo was finden....weit gefeht, trotz einiger Nachfragen bei den Einheimisch konnte mir niemand so recht sagen wo ich jetzt ein Ticket her bekomme. Hm, dann muss ich mich wohl noch ein bisschen umsehen. Nochmal einen Passanten gefragt, der meinte ich könnte einen an der Chuchill Station besorgen. Also ich muss echt sagen, die Kanadier sind echt nett und nehmen sich zur Not auch Zeit für einen :) An der Station gabs dann Gott sei Dank einen Schalter, also gleich ein Ticket für den ganzen Monat besorgt und nichts wie ab zur Bushaltestelle.
Im Gegensatz zu Deutschland scheint es in Kanada wohl üblich zu sein den Busfahrer zu begrüßen und sich beim Aussteigen auch zu bedanken, naja ist ja auch eine Dienstleistung - das könnte man in Deutschland auch ein bisschen mehr zu schätzen wissen ^^
An der Concordia dann angekommen war ich gerade noch pünktlich, die Ticketeinkauferei hat echt eine Menge Zeit gekostet. Ich meldete mich also im Bookstore und durfte Kelly und Josh kennen lernen. Die beiden leiten wohl den Bookstore und machten einen ziemlich netten Eindruck auf mich.
Danach gings erstmal zum Human Ressource wo ich mein Emailaccount beantragte und noch einen Wisch dafür ausfüllen müsste. Zurück im Bookstore kam dann auch schon Herr Guelzow, oder Andreas wie er sich vorstellte. Ich finde es echt super das man sich mit dem Vornamen anredet, das macht das ganze ein bisschen familiärer. Einen Rundgang um die Universität später durfte ich mich beim Vice President und noch ein paar anderen Angestellten vorstellen.
Oh mann das sind ganz schön viele Namen zum merken und das vorallem noch bei meinem schlechten Namensgedächtnis :P Asso ja es ist noch ein weiterer Praktikant an der Uni mit dem ich ein kurzes Pläuschen halten konnte. Sven ist sein Name und er macht irgendwelche Büroaufgaben, welche genau das sind habe ich leider noch nicht herausgefunden.
Nach dem Rundgange machte mich Andreas noch mit den Workstations vertraut und wir richteten zusammen mein Account ein. Wirklich ein lockerer Typ der Andreas und immer am Späßle machen.
Nachdem ich ihn dann noch mit einigen Fragen bombadiert hatte macht er sich aus dem Staub, er ist wohl nicht allzu oft an der Universität. Nachdem ich noch ein paar Sachen erledigt hatte durfte ich auch schon in den Feierabend. Gut, dachte ich mir, solange die Sonne noch scheint und es noch nicht geschneit hatte mach ich mal eine n Spaziergang. Dieser fürhte mich passend zur Mittagszeit direkt an einen Mc Donalds, wo ich doch gleich mal ein Menü mit einem quarter Pounder ausprobieren musste. Der Burger sah zwar nicht besonders aus ( wien großer Cheesburger) schmeckte aber umso besser. Was mich verwunderte, das Essen ist billiger als in Deutschland. Für den Burger mit Cola und Pommes habe ich 6.81 CAN$ bezahlt, so ca. 5 €.
Danach gings noch in den Laden "Save on Foods", da sie aber nichts besonderes im Angebot hatten, machte ich mich wieder auf den Weg, vorbei an dem Common Wealth Stadium Richtung Downtown.
Dort angekommen stieß ich auf das Edmonton City Center, eine große Einkaufspassage über mehrere Stockwerke, meine Freundin hätte sich hier bestimmt wohl gefühlt mit den ganzen Klamottenläden und alles, aber für mich gab es weniger etwas Interessantes. Aber da bin ich gleich mal gespannt wie groß die Edmonton West Mall ist, das kann ja noch was werden.
Nach einem kurzen Einkauf im Sobeys, um das Abendessen zu besorgen, gings dann auch nach Hause. Irgendwie fällt es mir nicht leicht mich an die Lebensmittelpreise zu gewöhnen. 8 $ für ne Pizza ist halt doch extrem und irgendwie macht das das Einkaufen nicht gerade leichter. Aber was solls. So Zuhause angekommen versuche ich nach einsetztender Müdigkeit ersteinmal meinen Schlafrhytmus in den Griff zu bekommen und chille mich auf das Sofa zum Relaxen. In dem Sinne: take it easy....
PS: Fotos von der Uni gibts morgen ^^
Heute gings auf zur Concordia University of Alberta, aber zu erste brauchte ich noch ein Busticket. Also auf zur Jasper Avenue wo die Bushaltestelle ist, da wird sich schon irgendwo was finden....weit gefeht, trotz einiger Nachfragen bei den Einheimisch konnte mir niemand so recht sagen wo ich jetzt ein Ticket her bekomme. Hm, dann muss ich mich wohl noch ein bisschen umsehen. Nochmal einen Passanten gefragt, der meinte ich könnte einen an der Chuchill Station besorgen. Also ich muss echt sagen, die Kanadier sind echt nett und nehmen sich zur Not auch Zeit für einen :) An der Station gabs dann Gott sei Dank einen Schalter, also gleich ein Ticket für den ganzen Monat besorgt und nichts wie ab zur Bushaltestelle.
Im Gegensatz zu Deutschland scheint es in Kanada wohl üblich zu sein den Busfahrer zu begrüßen und sich beim Aussteigen auch zu bedanken, naja ist ja auch eine Dienstleistung - das könnte man in Deutschland auch ein bisschen mehr zu schätzen wissen ^^
An der Concordia dann angekommen war ich gerade noch pünktlich, die Ticketeinkauferei hat echt eine Menge Zeit gekostet. Ich meldete mich also im Bookstore und durfte Kelly und Josh kennen lernen. Die beiden leiten wohl den Bookstore und machten einen ziemlich netten Eindruck auf mich.
Danach gings erstmal zum Human Ressource wo ich mein Emailaccount beantragte und noch einen Wisch dafür ausfüllen müsste. Zurück im Bookstore kam dann auch schon Herr Guelzow, oder Andreas wie er sich vorstellte. Ich finde es echt super das man sich mit dem Vornamen anredet, das macht das ganze ein bisschen familiärer. Einen Rundgang um die Universität später durfte ich mich beim Vice President und noch ein paar anderen Angestellten vorstellen.
Oh mann das sind ganz schön viele Namen zum merken und das vorallem noch bei meinem schlechten Namensgedächtnis :P Asso ja es ist noch ein weiterer Praktikant an der Uni mit dem ich ein kurzes Pläuschen halten konnte. Sven ist sein Name und er macht irgendwelche Büroaufgaben, welche genau das sind habe ich leider noch nicht herausgefunden.
Nach dem Rundgange machte mich Andreas noch mit den Workstations vertraut und wir richteten zusammen mein Account ein. Wirklich ein lockerer Typ der Andreas und immer am Späßle machen.
Nachdem ich ihn dann noch mit einigen Fragen bombadiert hatte macht er sich aus dem Staub, er ist wohl nicht allzu oft an der Universität. Nachdem ich noch ein paar Sachen erledigt hatte durfte ich auch schon in den Feierabend. Gut, dachte ich mir, solange die Sonne noch scheint und es noch nicht geschneit hatte mach ich mal eine n Spaziergang. Dieser fürhte mich passend zur Mittagszeit direkt an einen Mc Donalds, wo ich doch gleich mal ein Menü mit einem quarter Pounder ausprobieren musste. Der Burger sah zwar nicht besonders aus ( wien großer Cheesburger) schmeckte aber umso besser. Was mich verwunderte, das Essen ist billiger als in Deutschland. Für den Burger mit Cola und Pommes habe ich 6.81 CAN$ bezahlt, so ca. 5 €.
Danach gings noch in den Laden "Save on Foods", da sie aber nichts besonderes im Angebot hatten, machte ich mich wieder auf den Weg, vorbei an dem Common Wealth Stadium Richtung Downtown.
Dort angekommen stieß ich auf das Edmonton City Center, eine große Einkaufspassage über mehrere Stockwerke, meine Freundin hätte sich hier bestimmt wohl gefühlt mit den ganzen Klamottenläden und alles, aber für mich gab es weniger etwas Interessantes. Aber da bin ich gleich mal gespannt wie groß die Edmonton West Mall ist, das kann ja noch was werden.
Nach einem kurzen Einkauf im Sobeys, um das Abendessen zu besorgen, gings dann auch nach Hause. Irgendwie fällt es mir nicht leicht mich an die Lebensmittelpreise zu gewöhnen. 8 $ für ne Pizza ist halt doch extrem und irgendwie macht das das Einkaufen nicht gerade leichter. Aber was solls. So Zuhause angekommen versuche ich nach einsetztender Müdigkeit ersteinmal meinen Schlafrhytmus in den Griff zu bekommen und chille mich auf das Sofa zum Relaxen. In dem Sinne: take it easy....
PS: Fotos von der Uni gibts morgen ^^
Welcome to the other end of the world
Es wird Zeit, dass ich mal über meine Erfahrungen in den letzten Tagen berichte.
Der Weg nach Frankfurt war soweit ganz lässig, dank einer Sitzplatzreservierung hatte ich meinen Platz sicher und musste nicht stehen. Aber am Wochenende reisen ist echt nicht ohne, volle Züge sind nicht allzu angenehm, aber es ging ja nicht so lange.
In Frankfurt angekommen mustse ich erstmal mein Gepäck aufgeben und die Bordkarten besorgen, natürlich war der Air Canada Schalter am anderen Ende vom Flughafen -.-' So Koffer abgegeben, Bordkarten in der Tasche undnoch ein bisschen Zeit sich etwas zu Essen zu suchen. Danach gings auch gleich schon weiter und wie der Zufall es so wollte musste ich erstmal eine halbe Stunde an der Passkontrolle anstehen, na super. Als wäre das nicht schon genug wurde auch schon mein Flug aufgerufen, also hurtig weiter. Aber Gott sei Dank bekam ich noch den letzten Bus zum Flugzeug und konnte mich schonmal mental auf die 10 Stunden Flug vorbereiten. Die Boing 767 ist wirklich ein Stückchen größer, als die Maschinen mit denen ich sonst geflogen bin. Aufgrund des Zeitmangels konnte ich leider kein Foto mehr machen, aber was solls.
Ich saß auf der linken Seite am Gang und mein Sitznachbar war wohl ein Kanadier, na das passt ja, nur leider war er nicht allzu gesprächig. Dann ist halt Filmegucken während dem Flug angesagt.
Nach dem Abheben und den Sicherheitsanweisungen musste ich sofort das Touchdisplay vor meiner Nase ausprobieren. Die Dinger sind im Sitz des Vormanns eingebaut. Man kann sich zwischen der Flugroute, Serien, Filmen, TV-Sendern und Radios entscheiden. Das Angebot ist schon nicht schlecht also stöbere ich ein bisschen herum und finde den Film Avatar. Eigentlich wollte ich ihn ja mal im Kino ansehen, hab das aber bis jetzt zeitlich nie geschafft. Wirds eben jetzt nachgeholt. Ich kann mich zwischen englischer und französicher Sprache entscheiden. Naja das fällt mir nicht schwer ^^
10 Stunden in einem Flugzeug können einem echt lange vorkommen und so sah ich mir noch einen Film ein eine Folge die Simpsons an. Zwischendurch gab es immer mal wieder Getränke und was zu Essen. Die Mahlzeiten waren echt nicht schlecht und man konnte sich ziwschen einer Mahlzeit mit Fleisch und einem vegetarischen Gericht entscheiden.
Ab und zu versuchte ich immer mal wieder zu schlafen, doch trotz der ausgegebenen Kissen und Decken waren die Sitze nicht allzu bequem. Naja ich will ja nicht meckern ^^
Endlich in Calgary angekommen standen mal wieder die Passkontrollen an. Ich glaube der Job ist nicht allzu toll, weil die Officers nicht gerade einen freundlichen Eindruck auf mich machten. Danach gings ab zum Immigration Office das Visum beantragen, also den ganzen Wisch auf den Tisch gelegt. Ein paar Fragen später hatte ich auch schon meine Aufenthaltsgenehmigung. Doch dann bemerkte ich, dass irgendwas fehlte. Verdammt wo sind die Bordtickets? Beim Immigration Office nochmal nachgefragt......nein keine Tickets! &%$§!! Wo sind die jetzt nur hin.... AH! Wahrscheinlich bei der Passkontrolle. Oh man bei dem ganzen Papierkrieg sind die wohl irgendwie da hängengeblieben. Gott sei dank hatte ich sie wieder sonst säße ich in Calgory fest. So, genug Zeit vertrödelt ich muss doch noch zum nächsten Flugzeug. Gepäck abgeholt und nochmals abgeben, nochmal durch die Sicherheitskontrolle und aufs Boarding warten. Während dieser kurzen Pause verwirrten mich die Uhren doch ein bisschen. Irgendwie hatten die im Flugzeug doch was anderes gesagt? Hm, naja Uhren nochmal umgestellt und dann gings es auch schon weiter in die nächste Maschine.
Der zweite Flug wurde von Air Canada Jazz ausgeführt in einer kleineren Probellermaschine oO Vom Interieur her würde ich sagen, die Maschine ist aus den 80ern. Nicht mein Geschmack aber so lange sie fliegt. Ja das mit dem Fliegen ist so eine Sache, abgehoben ist sie. Aber von der Geräuschkullise würde ich eher sagen das hört sich an wie mein elektrischer Rasiere auf Extasy....richtig ohrenbeteubend. Und vom Wackeln her ist ne Achterbahn ein Witz, aber wir sind alle heil angekommen und mittlerweile ist es schon Abend.
Endlich in Edmonton, also Koffer holen und Abmarsch....wenn der Koffer dann auch kommen würde.....hm, nein kein Koffer, zumindest nicht meiner! Also beim Kundenservice nachgefragt, eine Meldung abgegeben. Da weisst mich der nette Herr drauf hin, dass bei 90% der Fälle der Koffer mit dem nächsten Flug kommt und wenn ich möchte noch ca 45 Minuten auf den nächsten Flug warten kann. Na gut besser als ohne Koffer unterwegs.
Also dann verushc ich mal diese Lana anzurufen, um an meine Schlüssel für die Unterkunft zu kommen. Nanu, ein Anrufbeantworten mit einer männlichen Stimme? Hab ich mich verwählt? Nochmal probiert, genau das gleiche....ja super kein Koffer und keine Schlüssel....was machste jetzt? Okay ich hab noch die Nummer von reliant Worldwide, also ruf ich da mal an.....auch nur ein Anrufbeantworten, ich könnte %&$§!!!
Wenigstens behielt der Mann Recht und men Koffer kam mit der nächsten Maschine, also nochmal Telefonieren. Ednlich erriechte ich jemanden und schilderte meine Probleme. Ich sollte zurückgerufen werden und mich noch ein bisschen gedulden. Nach einer halben Stunde Funkstille hab ich dann nochmal angerufen. Ich erriechte Yannick, mit ihr hatte ich vorher schon Email Kontakt gehabt. Sie klingt nach einer netten und lustigen jungen Frau und konnte mir auch weiterhelfen, Gott sei dank. Ich müsste nur noch zur Unterkunft fahren, jemand würde dort auf mich warten.
Mittlerweile ist es schon 22 Uhr nach kanadischer Zeit und eigentlich wollte ich ja mit dem Bus fahren, aber um die Uhrzeit. Also hab ich mir einen Taxifahrer geschnappt und wollte los, doch irgendwie war die Adresse die ich mir aufgeschrieben hatte nicht vollständig.....Also auf einer Karte den ungefähren Punkt gezeigt und ab gehts.
Vom Taxifahrer erfuhr ich, dass er aus Sudan kam, vor 22 Jahren und schon so lange in Kanada wohnt. Nicht schlecht. Unterwegs zeigte er mir noch ein paar Sehenswürdigkeiten. nach ungefähr 20 Minuten und ein bisschen Suchen bin ich dann doch endgültig angekommen. Ein freundlicher, etwas älterer Herr wartete bereits auf mich. Also 50 CAN$ für die Fahrt gezahlt und dann nichts wie ab ins Haus. Schnell alles gezeigt bekommen und dann wollte ich eigentlich nur noch ins Bett. Doch vorhr musste ich erfahren, dass die uhren am Sonntag zurückgestellt werden. Supi, eine Stunde extra Schlaf!
Nach ca. 24 unterwegs gings dann endlich ins Bett den wohlverdienten Schlaf abholen.
Der Weg nach Frankfurt war soweit ganz lässig, dank einer Sitzplatzreservierung hatte ich meinen Platz sicher und musste nicht stehen. Aber am Wochenende reisen ist echt nicht ohne, volle Züge sind nicht allzu angenehm, aber es ging ja nicht so lange.
In Frankfurt angekommen mustse ich erstmal mein Gepäck aufgeben und die Bordkarten besorgen, natürlich war der Air Canada Schalter am anderen Ende vom Flughafen -.-' So Koffer abgegeben, Bordkarten in der Tasche undnoch ein bisschen Zeit sich etwas zu Essen zu suchen. Danach gings auch gleich schon weiter und wie der Zufall es so wollte musste ich erstmal eine halbe Stunde an der Passkontrolle anstehen, na super. Als wäre das nicht schon genug wurde auch schon mein Flug aufgerufen, also hurtig weiter. Aber Gott sei Dank bekam ich noch den letzten Bus zum Flugzeug und konnte mich schonmal mental auf die 10 Stunden Flug vorbereiten. Die Boing 767 ist wirklich ein Stückchen größer, als die Maschinen mit denen ich sonst geflogen bin. Aufgrund des Zeitmangels konnte ich leider kein Foto mehr machen, aber was solls.
Ich saß auf der linken Seite am Gang und mein Sitznachbar war wohl ein Kanadier, na das passt ja, nur leider war er nicht allzu gesprächig. Dann ist halt Filmegucken während dem Flug angesagt.
Nach dem Abheben und den Sicherheitsanweisungen musste ich sofort das Touchdisplay vor meiner Nase ausprobieren. Die Dinger sind im Sitz des Vormanns eingebaut. Man kann sich zwischen der Flugroute, Serien, Filmen, TV-Sendern und Radios entscheiden. Das Angebot ist schon nicht schlecht also stöbere ich ein bisschen herum und finde den Film Avatar. Eigentlich wollte ich ihn ja mal im Kino ansehen, hab das aber bis jetzt zeitlich nie geschafft. Wirds eben jetzt nachgeholt. Ich kann mich zwischen englischer und französicher Sprache entscheiden. Naja das fällt mir nicht schwer ^^
10 Stunden in einem Flugzeug können einem echt lange vorkommen und so sah ich mir noch einen Film ein eine Folge die Simpsons an. Zwischendurch gab es immer mal wieder Getränke und was zu Essen. Die Mahlzeiten waren echt nicht schlecht und man konnte sich ziwschen einer Mahlzeit mit Fleisch und einem vegetarischen Gericht entscheiden.
Ab und zu versuchte ich immer mal wieder zu schlafen, doch trotz der ausgegebenen Kissen und Decken waren die Sitze nicht allzu bequem. Naja ich will ja nicht meckern ^^
Endlich in Calgary angekommen standen mal wieder die Passkontrollen an. Ich glaube der Job ist nicht allzu toll, weil die Officers nicht gerade einen freundlichen Eindruck auf mich machten. Danach gings ab zum Immigration Office das Visum beantragen, also den ganzen Wisch auf den Tisch gelegt. Ein paar Fragen später hatte ich auch schon meine Aufenthaltsgenehmigung. Doch dann bemerkte ich, dass irgendwas fehlte. Verdammt wo sind die Bordtickets? Beim Immigration Office nochmal nachgefragt......nein keine Tickets! &%$§!! Wo sind die jetzt nur hin.... AH! Wahrscheinlich bei der Passkontrolle. Oh man bei dem ganzen Papierkrieg sind die wohl irgendwie da hängengeblieben. Gott sei dank hatte ich sie wieder sonst säße ich in Calgory fest. So, genug Zeit vertrödelt ich muss doch noch zum nächsten Flugzeug. Gepäck abgeholt und nochmals abgeben, nochmal durch die Sicherheitskontrolle und aufs Boarding warten. Während dieser kurzen Pause verwirrten mich die Uhren doch ein bisschen. Irgendwie hatten die im Flugzeug doch was anderes gesagt? Hm, naja Uhren nochmal umgestellt und dann gings es auch schon weiter in die nächste Maschine.
Der zweite Flug wurde von Air Canada Jazz ausgeführt in einer kleineren Probellermaschine oO Vom Interieur her würde ich sagen, die Maschine ist aus den 80ern. Nicht mein Geschmack aber so lange sie fliegt. Ja das mit dem Fliegen ist so eine Sache, abgehoben ist sie. Aber von der Geräuschkullise würde ich eher sagen das hört sich an wie mein elektrischer Rasiere auf Extasy....richtig ohrenbeteubend. Und vom Wackeln her ist ne Achterbahn ein Witz, aber wir sind alle heil angekommen und mittlerweile ist es schon Abend.
Endlich in Edmonton, also Koffer holen und Abmarsch....wenn der Koffer dann auch kommen würde.....hm, nein kein Koffer, zumindest nicht meiner! Also beim Kundenservice nachgefragt, eine Meldung abgegeben. Da weisst mich der nette Herr drauf hin, dass bei 90% der Fälle der Koffer mit dem nächsten Flug kommt und wenn ich möchte noch ca 45 Minuten auf den nächsten Flug warten kann. Na gut besser als ohne Koffer unterwegs.
Also dann verushc ich mal diese Lana anzurufen, um an meine Schlüssel für die Unterkunft zu kommen. Nanu, ein Anrufbeantworten mit einer männlichen Stimme? Hab ich mich verwählt? Nochmal probiert, genau das gleiche....ja super kein Koffer und keine Schlüssel....was machste jetzt? Okay ich hab noch die Nummer von reliant Worldwide, also ruf ich da mal an.....auch nur ein Anrufbeantworten, ich könnte %&$§!!!
Wenigstens behielt der Mann Recht und men Koffer kam mit der nächsten Maschine, also nochmal Telefonieren. Ednlich erriechte ich jemanden und schilderte meine Probleme. Ich sollte zurückgerufen werden und mich noch ein bisschen gedulden. Nach einer halben Stunde Funkstille hab ich dann nochmal angerufen. Ich erriechte Yannick, mit ihr hatte ich vorher schon Email Kontakt gehabt. Sie klingt nach einer netten und lustigen jungen Frau und konnte mir auch weiterhelfen, Gott sei dank. Ich müsste nur noch zur Unterkunft fahren, jemand würde dort auf mich warten.
Mittlerweile ist es schon 22 Uhr nach kanadischer Zeit und eigentlich wollte ich ja mit dem Bus fahren, aber um die Uhrzeit. Also hab ich mir einen Taxifahrer geschnappt und wollte los, doch irgendwie war die Adresse die ich mir aufgeschrieben hatte nicht vollständig.....Also auf einer Karte den ungefähren Punkt gezeigt und ab gehts.
Vom Taxifahrer erfuhr ich, dass er aus Sudan kam, vor 22 Jahren und schon so lange in Kanada wohnt. Nicht schlecht. Unterwegs zeigte er mir noch ein paar Sehenswürdigkeiten. nach ungefähr 20 Minuten und ein bisschen Suchen bin ich dann doch endgültig angekommen. Ein freundlicher, etwas älterer Herr wartete bereits auf mich. Also 50 CAN$ für die Fahrt gezahlt und dann nichts wie ab ins Haus. Schnell alles gezeigt bekommen und dann wollte ich eigentlich nur noch ins Bett. Doch vorhr musste ich erfahren, dass die uhren am Sonntag zurückgestellt werden. Supi, eine Stunde extra Schlaf!
Nach ca. 24 unterwegs gings dann endlich ins Bett den wohlverdienten Schlaf abholen.
Samstag, 6. November 2010
Time to say goodnight
Während ich hier an meinem Laptop sitze, während ich aus dem Hintergrund von einer Polizeisirene begleitet werde, kann ich nur sagen: Endlich heil angekommen :) Und da ich jetzt verdammt müde bin und morgen die Uhren zurück gestellt werden, hole ich mir jetzt die extra Stunde Schlaf und berichte morgen von allen Ereignissen. In diesem Sinne gute Nacht!
Mittwoch, 3. November 2010
So langsam macht sich die Nervosität doch schon breit. Am Samstag ist es bereits soweit, mein langer Weg nach Kanada steht bevor. Doch ich weiß jetzt schon, dass die sechs Wochen im Nu vergehen werden und ehe ich mich versehe bin ich schon zurück in Deutschland. Na hoffen wir doch mal das alles gut geht :)
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