Donnerstag, 2. Dezember 2010

Savage in Limbo

Mittwochabend und Kultur steht auf dem Plan. Eigentlich wollte ich ja mit Sven und Adam auf ein Eishockeyspiel, aber das hatten wir dann auf Dienstag verchoben. Stattdessen durften wir unsan einer Theatervorstellung erfreuen. "Savage in Limbo" heißt das gute Stück und mit dem Namen konnte ich ersteinmal gar nichts anfangen. Bis sich herausstellte das Savage ein Nachname einer der Charaktere ist und Limbo so eine Art Vorhölle.
Das Stück spielt in einer Bar, die wohl in der Bronx ansäßig ist und handelt von der jungen Frau Savage, deren Vorname ich leider schon vergessen habe ^^ Lustigerweise sind alle Protagonisten gleich alt... Aufjedenfall reflektieren die Protagonisten ihr Leben und stellen fest, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann und gemeinsam erzählen sie sich von ihren Problemen und versuchen eine Lösung dafür zu finden. Das ganze endet dann in zwei angekündigten Hochzeiten und einer noch verzweifelteren Frau Savage.
Einen Oskar wird das Stück jetzt wahrscheinlich nicht gewinnen, aber es war doch ganz interessant sich soetwas mal auf Englisch anzusehen.
Da danach der Abend noch jung war beschlossen wir noch ein Bierchen trinken zu gehen, allerdings war die nahegelegene Kneipe Hudons rammelvoll und wir mussten auf eine Art Restaurant, das "earls" ausweichen.
Aber so schlecht war die Entscheidung gar nicht, denn Adam konnte mit seinem Charme die Kellnerin dazu bewegen, uns kleine Kostproben von dem hauseigenen Bier zu servieren. Aufs Haus natürlich.
Das Bier roch etwas ungewöhnlich, schmeckte dafür aber umso besser. Allerdings habe ich noch nie etwas von den Richtungen Honey, Signature und Dark Ale gehört. Naja man lernt eben nie aus ^^



Dienstag, 30. November 2010

Halbzeit

So schnell wie das ganze Jahr vergangen ist, so schnell sind jetzt auch schon die ersten drei Wochen verflogen. Abgesehen von der ersten Woche, die sich irgendwie in die Laenge gezogen hat, sind die letzten beiden Wochen nur so vorbeigezogen.
Abgesehen von dem kalten Wetter gefaellt es mir hier schon ganz gut. Die Leue sind freundlich, die Autos gross und der Sprit ist billig ^^
Doch ich freue mich auch drauf Zuhause bei meinen Freunden und meiner Familie wieder zu sein. Und mir bleiben ja noch drei Wochen, um Kanada zu geniessen :)

Sonntag, 28. November 2010

Old Strathcona und viele neue Gesichter

Und ruck zuck ist auch wieder Wochenede und somit steht Kultur auf dem Plan, also entschloss ich mich die Whyte Avenue zu besuchen und damit dem alten Stadtteil Starthcona einen Besuch abzustatten. Die Whyte Avenue ist eine Shoppingmeile mit vielen kleinen Läden, Bars und Pubs und wohl sehr beliebt. Ich hab mir ein bisschen mehr erwartet, als nur Läden und teilweise etwas älteren Gebäuden. Vorallem die große Straße mit den vielen Autos lässt nicht allzuviel Gemütlichkeit zu.
Danach gings zum "Old Strathconas Farmers Market", die kanadische Antwort auf Wochenmärkte und da gerade Weihnachtszeit ist, gibt es nicht nur Obst, Gemüse, Bratwürste und Bisonfelle, sondern uach allemöglichen Kitsch.
Unterwegs hab ich einen laden gefunden, der alle möglichen europäischen und vorallem auch deutsche Lebensmittel verkauft, zu einem entsprechenden Preis natürlich ^^
Da Shoppen aber nicht alles ist, gings noch ab zum Sven, mal sehen wie er die Zeit hier in Kanada verbringt. Also in den nächsten Bus und dann eine Runde LRT (Straßenbah) fahren.
Sven teilt sich eine relativ kleine Wohung, die ihre besten Jahre schon hinter sich hat, mit zwei Kollegen aus Deutschland. Ich denke ich kann hier mit meiner Unterkunft extrem zufrieden sein. Um den Abend noch produktiv zu verbringen machen wir uns auf zum Grey Cub beim Rathaus und treffen unterwegs Robert, er nimmt auch am Austauschprojekt von Sven teil. Allerdings ist um 20 Uhr dort schon Schicht und wenn wir um 21 Uhr da ankommen, hatten wir leider schlechte Karten. So sollten wir auch auf Sina und Karin treffen. Die beiden sind auch von dem Austauschprojekt. Und irgendwie beschleicht mich das Gefühlt, dass ich hier mehre Deutsche als Kanadier kennen lernen werden.
Das Blöde an Edmonton ist, dass man teilweise Bars mit der Lupe suchen muss, allerdingen haben wir dann doch noch eine geunden und konnten unser kühles und vor allem nicht gerade günstiges Bier genießen. Irgendwie kann ich mich an die hohen Lebensmittelpreise hier nicht gewöhnen, aber so wurde es doch noch ein schöner Abend :)








Freitag, 26. November 2010

Der Greycup

Zur Zeit ist in der Innenstadt von Edmonton die Hölle los. In den kommenden paar Tagen findet das Finale vom Greycup statt, also von der kanadischen Football-Liga. Und so wurdem vorm Rathaus einige Fressbuden aufgebaut, eine Bühne für ein paar Bands und verschiedene Zelte, u.a. fürs Public Viewing.
Und da Football hier ja vergleichbar mit unserem Fußball ist, könnt ihr euch vorstellen was hier los ist. Interessant ist vorallem, das ein rießen Zelt aufgebaut wurde, in dem man sich Bilder, Urkunden und die Trikos von vorangegangenen Sporthelden ansehen kann.
Zufälligerweise treffe ich auch Adam mit seinen Freunden, die etwas abseits weihnachtliche Stimmung mit ihrer musikalischen Dreingabe verbreiten.








Donnerstag, 25. November 2010

Typisch kanadisch...

Wie bringt man einen Kanadier ins Strauchel? Man fragt ihn, was typisch kanadisch ist. Natuerlich kommt dann, wie aus der Pistole geschossen: Ahornsyrup und unsere Freundlichkeit. Danach wird es bei den meisten aber eng. Und so gestaltet sich die Suche nach passenden Souvenirs auch relativ schwierig. Kanada ist wohl, wie auch die USA, eher eine kulturelle Salatschuessel, als eher ein Schmelztiegel. Bei dem das "Beste" aus aller Welt zusammenkommt.

Mittwoch, 24. November 2010

Kulinarisches Englisch fuer Anfaenger

Fuer alle die sich wundern warum ich so komisch schreibe: Die kanadischen Tastaturen haben keine oes, ues und so und die nachtraeglich einzufuegen ist mir jetzt zu umstaendlich.
Ein kleiner Tipp fuer alle, die die englischen Grundbegriffe fuer kulinarische Angelegenheiten lernen moechten. Die sollten mal einen englischen Subway besuchen gehen und eine Bestellung aufgeben. Da lassen sich ganz leicht Begriffe wie 9 Koerner Brot, geschnittener Salat oder Gurken einpraegen und anweden. Ist doch auch mal eine Art Englisch zu lernen ^^

Dienstag, 23. November 2010

Kurzer Wetterbericht aus Edmonton

Wer immer gemeint hat Deutschland haette einen kalten Winter, der war noch nie in Kanada. Bei den Temperaturen ist es kein Wunder, dass alle Autos eine Elektroheizung haben, um den Motor aufzuwaermen. Wie man der unteren Grafik entnehmen kann ist hier definitiv schon Winter und ich wuensche allen warme Tage in Deutschland ^^